Urologie

Die Urologie ist die medizinische Lehre von den Erkrankungen und Veränderungen der Nieren, der ableitenden Harnwege und der Fortpflanzungsorgane des Mannes.

Somit werden von den Urologen Erkrankungen behandelt, die an den Nieren, an den Harnleitern (Verbindung von Niere und Harnblase), der Harnblase, der Harnröhre (Verbindung von der Blase nach außen) und der äußeren Region der Geschlechtsteile auftreten können. Außerdem werden beim Mann die Prostata mit ihrem Anhangsorgan Samenblase, die Samenleiter (Verbindung zwischen Hoden und Sameblase), die Hoden mit den Nebenhoden und das männliche Glied behandelt.

In der Urologie können sehr viele Erkrankungen ambulant in der Praxis behandelt werden. Für die stationäre Behandlung stehen in unserer unmittelbaren Umgebung sechs Urologische Fachabteilungen zu Verfügung.



Zusammenarbeit zwischen urologischen Klinken/Abteilungen und niedergelassenen Urologen:

Die Kooperation zwischen ambulanter (durch die niedergelassenen Urologen) und stationärer Behandlung funktioniert in unserer Region seit vielen Jahren hervorragend. In allen Krankenhäusern mit urologischen Abteilungen gibt es einen 24-Stunden-Dienst. Selbst wenn mal ein niedergelassener Urologe nicht erreichbar ist, ist in den Krankenhäusern immer ein kompetenter Ansprechpartner da. Information über durchgeführte Maßnahmen und Behandlungen gelangen unverzüglich zu dem behandelnden Urologen oder einem Urologen der Wahl.

Evangelischen Waldkrankenhauses Bonn-Bad Godesberg
Malteser-Krankenhaus Bonn-Hardtberg
Universitätsklinik Bonn
Krankenhaus Maria Hilf, Bad Neuenahr
St. Josef-Hospital Troisdorf
Kreiskrankenhaus Mechernich

Fortbildung:

Durch regelmäßige Fortbildungen sorgen die urologischen Ärzte für eine ständiges „Update“ ihres Wissens. Dazu gibt es den Qualitätszirkel der niedergelassenen Urologen, das Urologische Forum (UFO) der Universitätsklinik Bonn und die ständigen Fortbildung im Malteser-Krankenhaus Bonn-Hardtberg und des Evangelischen Waldkrankenhauses Bonn-Bad Godesberg.

Überregionale Fortbildungen wie der Nordrhein-Westfälische Urologenkongress und der Deutsche Urologenkongress runden das Angebot ab. Dadurch ist der hohe Standard in der urologischen Versorgung sichergestellt. Von den Urologen selbst erarbeitete Standards sorgen für ein qualitätsgestütztes Erkennen (Diagnostik) und qualitätsgesicherte Behandlung (Therapie) von urologischen Krankheiten.

Die Akademie der Deutschen Urologen sorgt für die Zertifizierung der Fortbildungsveranstaltungen und verwaltet die (freiwillig) erworbenen CME(continous medical education)-Punkte. Diese Punkte werden an die Ärztekammer Nordrhein (Landesärztekammer) gemeldet und dort mit den Pflicht-Fortbildungspunkten verrechnet.

Vorsorge:

Daneben sorgt sich die Urologie auch um die Erhaltung der Gesundheit, besonders bei den Männern, weshalb die Urologen auch als Männerärzte bezeichnet werden. Spezielle Vorsorgeuntersuchungen sollen frühzeitig - bevor erste Beschwerden auftreten - Krankheiten aufspüren. Früh erkannt sind die meisten urologischen Erkrankungen (auch bösartige Erkrankungen wie Krebs) heilbar. Die Vorsorge stellt daher einen wichtigen Anteil an der Arbeit des Urologen.

Erkrankungen in der Urologie:

(hier können demnächst Informationen über die häufigsten urologischen Erkrankungen abgefragt werden)

  Nieren und Nebennieren
  Harnleiter
  Prostata und Samenblase
  Samenleiter
  Hoden und Nebenhoden
  äußere weibliche Genitalregion
  äußere männliche Genitalregion
  Hormonkreislauf